Manufaktur Martinshof, Werkstatt für behinderte Menschen

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Martinshof Rothenburg Diakoniewerk

Menschen zu helfen ist unsere Aufgabe. Aus christlicher Verantwortung heraus bieten wir in Ostsachsen und Südbrandenburg Unterstützung und Raum zum Leben. Vor allem jenen, die einen besonderen Hilfebedarf haben: durch unterschiedliche Beeinträchtigungen, durch Krankheit, durch schwierige soziale Verhältnisse.
Gästezimmer, Tagungsräume, Restaurant, Seminare und Ausstellungen machen das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk zu einem Ort der Begegnung. Ambulante Dienste, Essen auf Rädern und Beratungsstellen ergänzen unser Angebot in der Lausitz.

Als kirchliche Stiftung sind wir Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und stehen in enger Verbindung mit der Evangelischen Kirchengemeinde Rothenburg/OL.

Martinshof Rothenburg Bild 2

Stiftung Martinshof Rothenburg Diakoniewerk

Das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk ist eine kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie wurde 1996 durch den Verein Brüder- und Schwesternschaft Martinshof e.V. gegründet. Geleitet wird die Stiftung vom Kaufmännischen Vorstand Robert Dünnbier und dem Theologischen Vorstand Pfarrerin Petra-Edith Pietz.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Martinshofs erfüllen ihre Arbeit als Christen. Wichtig ist dabei die fachliche Güte und Qualität sowie die menschlich-christliche Integrität aller Leistungen, Angebote und Produkte des Martinshofs. Das zeigt sich auch am praktizierten achtsamen Umgang miteinander. Für alle im Martinshof arbeitenden und lebenden Menschen gilt ein umfassendes und verpflichtendes Leitbild.

Geschichte des Martinshofs Rothenburg

Am 27. September 1898 erwirbt Pastor Martin von Gerlach zusammen mit einigen Diakonen das ehemalige Fabrikgelände im Neißetal bei Rothenburg. Hier beginnt am 2. Januar 1899 die neu gegründete Brüderschaft "Zoar" ihre Arbeit. Die ersten pflegebedürftigen Heimbewohner werden aufgenommen. Ab 1919 gelingt es Gerlachs Nachfolger Pfarrer Zitzmann, Zoar in ein blühendes Unternehmen zu verwandeln. Er sorgt u.a. für eine gewinnbringende Landwirtschaft und richtet mit den Diakonen eigene Werkstätten ein.

Die Zeit des Nationalsozialismus bringt auch für Zoar viele bittere Jahre. Im Mai 1941 wird die Änderung des jüdischen Namens der Einrichtung Zoar gefordert und es erfolgt die Umbenennung in Martinshof. Kurz darauf müssen Mitarbeiter und Heimbewohner den Martinshof verlassen. Über 100 Bewohner fallen dem Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten zum Opfer. In den Jahren 1941/42 wird der Martinshof Ghetto für 700 jüdische Menschen, die später in den Konzentrationslagern Auschwitz und Theresienstadt umgebracht wurden. Am Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Gebäude des Martinshofes fast vollständig zerstört.

1945 wird mit dem Wiederaufbau begonnen. 1950 leben im Martinshof bereits wieder über 200 pflegebedürftige Menschen. Bis 1989 steht die inhaltlichen Verbesserung der Arbeit mit behinderten Menschen im Vordergrund und man widmet sich verstärkt der Betreuung alter Menschen. 1996 gründet die "Brüder- und Schwesternschaft Martinshof e.V." das Martinshof Rothenburg Diakoniewerk als kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts.

Martinshof Rothenburg Bild 1

Mehr Informationen zum Martinshof finden Sie auf der offiziellen Webseite.